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30.05.04

Architektur 
Lichtraum : gesehen in Basel, Messegelände. Ein fantastisches Seherlebnis.
Messe_innen
Selber anschauen ist noch besser!

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Nachrichten einmal anders 
Hallo Browsers und Neugierige
hier ein tolles Etwas aus dem Datenmeer. Einmal mehr Nachrichten, jedoch in etwas anderer Form. Reinschauen und schlau dabei werden.
Das ist MARAMUSHI und erscheint in Flash.

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realitaetsverlust.edu? 
Das Internet ist ein faszinierendes Lerninstrument, vor allem für Kinder und Jugendliche. Denn sie sprechen auf multimediale Szenarien besonders gut an – derart gut, dass sie vom Bildschirm kaum mehr loskommen. Verlieren sie deshalb den Bezug zur Realität?

Ein Beispiel: Dodo, 13-jährig, seit rund 4 Jahren

habbosbegeisterter Habbo-Hotelgast

hattrickund Hattrick-Fussballmanager.





Seine bisherigen Lernerfolge:
  • virtuos mit Programmen, Browsern und Plattformen umgehen
  • diskutieren, erklären, verhandeln und feilschen
  • Englisch, Spanisch, Italienisch und Szeneslangs verstehen
  • Rollen annehmen, sich in andere versetzen (zB. Mädchen, Farbige)
  • Vorträge halten, präsentieren
  • schlagfertig reagieren und entscheiden
  • mit Gütern haushalten
  • warten und verlieren können

  • Seine bisherigen Rückschritte:
  • vor lauter spielen das Essen, die Körper- und Raumpflege vergessen
  • Online-Kontakten manchmal den Vorzug gegenüber realen Beziehungen geben
  • Ab und zu ein gaaanz schlechtes Gewissen haben ...

  • Ist in solchen Fällen Sucht-Alarm angebracht?

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    25.05.04

    Probleme von Grund auf lösen! 
    Laut NZZ vom 24. Mai 04 verbietet US-Verteidigungsminister Rumsfeld seinen im Irak tätigen Soldaten die Benutzung von Digitalkameras. Speziell Handies mit eingebauten Kameras werden nicht mehr geduldet. Wo es keine verstörende Folterbilder gibt, gibt es natürlich auch keine Folter!

    Blind monkey | blinder Affe

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    24.05.04

    Die Hosen voll... 
    Donald Rumpelfeld ärgert sich, weil er wegen der ewigen Folter-Nörgelei der Medien kaum mehr dazu kommt, seine ausserordentlich wichtige Arbeit zu erledigen. Präsi Pushy-Boy fozzelt: Damen-Slips auf'm Kopp! Ja gerne! Bei seiner heutigen Verkündigung einer "stringenten, erfolgreichen Irak-Politik" will er die endlose Reihe von Pleiten und Pannen stoppen und den dunklen Mächten mit einer gehörigen Protion Humor entgegen treten: Nach drei Jahren Neo-Konservationismus (neocons go4it!), läutet er mit lustigem Kopfschmuck die Phase der Pantycons ein! Wenn das nur nicht in die Hosen geht... Mehr dazu unter www.fountainofbaloney.com

    Bush in Frauen-Slips   Rumsfeld in Frauenwäsche

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    Der nächste Einbruch kommt bestimmt 

    Knackerfactor berechnet anhand einfacher Angaben, wann der nächste Müdigkeitsanfall bevorsteht. Ergebnis meiner Tests: Stimmt genau!
    Zwischen 14 und 15 Uhr lege ich künftig einen Power Nap ein.

    Tages-KnockOuts

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    2 Jahre für Kauf von Raubkopien 
    Gegen die Hersteller von raubkopierten Audio-CDs geht die Musikindustrie schon seit Jahren mit allen Mitteln vor. Neu ist, dass nun auch Käufer von Raubkopien scharf angegangen werden: Ein Grieche hat von einem Athener Gericht eine Haftstrafe von drei Monaten gefasst, weil er zwei gefälschte CDs kaufte. Hätte er sich beim Klauen von Originalen im CD-Shop erwischen lassen, wäre er weit besser gefahren...

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    11.05.04

    Die Freiheit den Mund aufzumachen 
    Gedicht von Erich Fried, 1972

    Entstanden als die USA den Vietnamesen die Vorzüge von Demokratie und Freiheit einprügeln wollten und die westlichen Demokratien im Kampf gegen den «Terrorismus von links» standen.

    Die Freiheit den Mund aufzumachen
    besteht auch dort
    wo andere schreien:
    Denen wird der Mund zugemacht!

    Im Gegenteil
    man muss nur eine Liste anlegen
    was alles herauskommt
    aus Mündern die angeblich zu sind

    Erstens Schreie
    zweitens am Anfang und
    ganz am Ende
    vielleicht sogar noch Proteste

    Drittens Zähne
    und viertens Blut und fünftens
    Erbrochenes
    und sechstens in vielen Fällen

    Flüssigkeiten
    die vorher eingeflößt wurden
    durch Schläuche oder
    durch Untertauchen des Kopfes

    Man darf das nicht einseitig sehen
    denn die Freiheit den Mund aufzumachen
    ist gleiches Recht für alle
    zum Beispiel auch für die Behörden

    den verbissenen Mund
    des Gefangenen aufzumachen
    Was kommt da hinein?
    Viel Wasser oder viel Öl

    oder Stiefelabsätze
    oder Kot und blutige Lappen
    oder Urin
    oder Sägemehl oder Erde

    und heraus kommt dabei
    wenn es gut geht
    das freiwillige
    Geständnis

    Der Mund wird manchmal verletzt
    nie die Freiheit den Mund aufzumachen
    sie herrscht immer noch - so oder so -
    in all unseren Ländern

    Die Folterliste von US-Generalmajor Antonio Taguba
    Interner Bericht vom März 2004 im Zusammenhang mit den Gefangenen-Misshandlungen der US-Armee im Irak
  • Faustschläge, Ohrfeigen und Fußtritte gegen Gefangene; Springen auf ihre nackten Füße
  • Video-Filmen und Fotografieren nackter männlicher und weiblicher Gefangener
  • Zwangsweises Arrangieren von Gefangenen in verschiedenen sexuell eindeutigen Positionen um sie zu fotografieren
  • Gefangene wurden gezwungen sich auszuziehen und mussten mehrere Tage lang nackt bleiben
  • Männliche Gefangene wurden gezwungen Frauen-Unterwäsche zu tragen
  • Männliche Gefangene wurden gezwungen zu masturbieren während sie fotografiert und gefilmt wurden
  • Männliche nackte Gefangene wurden in einem Haufen übereinander gelegt, und dann wurde auf sie gesprungen
  • Ein nackter Gefangener wurde auf eine Schachtel gestellt, mit einem Sandsack auf seinem Kopf, und an seine Finger, Zehen und an seinen Penis wurden Drähte angebracht um Folter mit elektrischem Strom zu simulieren
  • Auf das Bein eines Gefangenen, dem vorgeworfen wurde einen 15-jährigen Mitgefangenen vergewaltigt zu haben, wurde geschrieben "Ich bin ein Vergewaltiger", dann wurde er nackt fotografiert
  • Einem nackten männlichen Gefangenen wurde eine Hundeleine oder ein Band um den Hals gelegt, dann posierte eine Soldatin für ein Foto
  • Ein männlicher Militärpolizist hatte Sex mit einer weiblichen Gefangenen
  • Militär-Wachhunde ohne Maulkorb wurden benutzt um Gefangene einzuschüchtern und zu verängstigen, in mindestens einem Fall wurde ein Gefangener gebissen und schwer verletzt
  • Tote irakische Gefangene wurden fotografiert


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    10.05.04

    Umkämpftes Kommunikations-Bizz 
    Das schweizerische Ausbildungsinstitut für Kommunikation SAWI und das schweizerische Public Relations Institut SPRI starten im September 2004 den 2. dreijährigen Lehrgang zum Kommunikationsprofi. Die neue Kommunikations-
    schule heisst Polycom, was frei übersetzt soviel wie «Alles-Kommunikation» bedeutet und befindet sich in Dübendorf.

    Trotz Ausbildungs-Nettokosten von 40'500 Franken ist die neue Kommuni-
    katorenschmiede eine direkte Konkurrenz zum ebenfalls jungen Kommunikationsstudiengang an der Zürcher Hochschule Winterthur. Die Polycom versucht mit grossem Praxisbezug durch in der Wirtschaft tätige Dozenten zu bestechen, ein Attribut, das der ZHWin auch anhaftet und in diesem Sektor wohl Pflicht ist, einerseits wegen der schnellen Veränderungen der technischen Aspekte der Kommunikation, andererseits wegen des Anspruchs der Kommunikationsbranche, immer das Neueste zu berichten.

    Der Kommunikationslehrgang an der ZHWin ist herausgefordert. Die Parallelen der beiden Lehrgänge werden hoffentlich die Qualität der Kommunikation heben. In diesem Sinne ist die Polycom herzlich zu begrüssen auf dem Markt der Texte. Möge die Schweiz mit ihrer historischen Vermittlertradition zu neuen Höhenflugen in der Kommunikation ansetzen!

    Text von Jonas à Wengen, Student am IAM/ZHW

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    07.05.04

    Gesundheitsvorsorge auf Ägyptisch 
    knutschende Girls Zu viel knutschen ist ungesund, meinen Ärzte und Politiker in der nordägyptischen Provinz Dakilija. Deshalb haben sie eine Anti-Kuss-Kampagne gestartet.
    Diese hat den Slogan «Ein Handschlag ist besser als ein Kuss mit Infektion». Die Lokalpolitiker wollen ihre Landsleute davon abhalten, sich ständig zur Be-
    grüssung zu küssen und dabei Krankheitskeime auszutauschen, wie die ägyptische Tageszeitung
    «Al-Gumhurija» berichtet.
    Ausserhalb der Ehe küssen sich Ägypterinnen und Ägypter nur, wenn sie eng verwandt sind. Allerdings ist es unter weiblichen Freunden/Bekannten üblich, sich ausgiebig zur Begrüssung auf die Wangen zu küssen (aha!).
    Auch viele Männer pflegen diese Gewohnheit. «Wenn weniger geküsst würde, müsste der Staat nicht jedes Jahr so viel Geld für die Subventionierung von Anti-
    biotika ausgeben», appellieren die Beamten an ihre Bürgerinnen und Bürger.

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    06.05.04

    Heaven can wait 
    Züri-Hell-Bier
    ... denn jetzt gibts Hell, Züri-Hell.
    Das milde, feinperlige, schönschaumige Bier aus edlem Kantonalzürcher Hopfen, untergäriger Hefe und währschaftem Ribbelmais.

    Mit ihm bestehen wir jeden Kontaktlinsenverträglich-
    keitstest souverän. Unnn oach nach 'm wweisnöd-wwiävillttä Biär g'lllinged noch alli Zungäbrächer.

    Behaupten jedenfalls die Gründungs-Vereinsmitglieder von ZÜRI-HELL. Da sag ich nur noch aspirinha!


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    Nägel in Köpfen 

    genagelter KopfAufgrund eines Nagelpistolen-Unfalls landete der Bauarbeiter Isidro Mejia im Spital, mit 6 Nägeln im Schädel.

    Inzwischen sind alle rausoperiert und der Mann wieder okay.

    Er hat jetzt wieder Platz, um beispielsweise die Nagelpistolen-Bedienungsanleitung auswendig zu lernen (harr-harr).

    Gesehen bei yahoo




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    04.05.04

    Den Bogen überspannt... 
    ... haben 60 Spanner am einzigen FKK-Strand von Texas: Das extra für die "Gucke-Tour" gemietete Boot ist plötzlich umgekippt, als sich alle Passagiere miteinander auf die dem Strand zugewandte Seite begeben haben, um die Nudisten zu sehen. Dumm gelaufen. Bei uns lernen zum Glück schon die Kinder, wie Schaukeln funktionieren.
    Gefunden bei www.spiegel.de

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    03.05.04

    Sparschwein besucht Fachhochschulen 

    Schweinisch sparenHöhere Studiengebühren und Vollkosten bei Weiterbildung
    Für einmal fordert ein Bildungssektor nicht bloss mehr Staatsgeld, sondern sucht drohende Finan-
    zierungslücken selbst aufzufüllen. Via Masterplan wollen Bund und Kantone bei den Fachhochschulen bis 2007 total 450 Millionen sparen, indem sie die Studiengebühren bis 300 Franken erhöhen und Sub-
    ventionen für Zusatzangebote streichen. So sollen Mehrkosten für Forschung und Bologna-Reform aufgefangen werden.

    Mehr in der NZZ vom letzten Wochenende >>

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    01.05.04

    Situations-Zynismus bei Google 
    Das zufällige Zusammenmischen von Meldungen bei Google-News treibt manchmal merkwürdige Blüten: Die erste Meldung verweist auf Fotos, auf denen britische Soldaten den «befreiten» Irakern mit brachial-urinalen Mitteln die Vorzüge der Demokratie näher bringen. Der folgende News-Beitrag berichtet vom Wunsch des US-Aussenministers nach mehr britischen Soldaten...

    Britischer Folterer    Britischer Folterer beim Urinieren

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