30.05.04
Architektur
Gestalten
Lichtraum : gesehen in Basel, Messegelände. Ein fantastisches Seherlebnis.

Selber anschauen ist noch besser!
von Teiler Brülle - we@herrgermann.net @
17:20:13
Nachrichten einmal anders
Netzleben
Hallo Browsers und Neugierige
hier ein tolles Etwas aus dem Datenmeer. Einmal mehr Nachrichten, jedoch in etwas anderer Form. Reinschauen und schlau dabei werden.
Das ist
MARAMUSHI und erscheint in Flash.
von Teiler Brülle - we@herrgermann.net @
17:13:12
realitaetsverlust.edu?
Bildung
Das Internet ist ein faszinierendes Lerninstrument, vor allem für Kinder und Jugendliche. Denn sie sprechen auf multimediale Szenarien besonders gut an – derart gut, dass sie vom Bildschirm kaum mehr loskommen. Verlieren sie deshalb den Bezug zur Realität?
Ein Beispiel:
Dodo, 13-jährig, seit rund 4 Jahren

begeisterter
Habbo-Hotelgast

und
Hattrick-Fussballmanager.
Seine bisherigen Lernerfolge:
virtuos mit Programmen, Browsern und Plattformen umgehendiskutieren, erklären, verhandeln und feilschenEnglisch, Spanisch, Italienisch und Szeneslangs verstehenRollen annehmen, sich in andere versetzen (zB. Mädchen, Farbige)Vorträge halten, präsentierenschlagfertig reagieren und entscheidenmit Gütern haushaltenwarten und verlieren können
Seine bisherigen Rückschritte:
vor lauter spielen das Essen, die Körper- und Raumpflege vergessenOnline-Kontakten manchmal den Vorzug gegenüber realen Beziehungen gebenAb und zu ein gaaanz schlechtes Gewissen haben ...
Ist in solchen Fällen Sucht-Alarm angebracht?
Von Maggie - info@webwriting.ch @
13:15:31
25.05.04
Probleme von Grund auf lösen!
Gut zu wissen
Laut NZZ vom 24. Mai 04 verbietet US-Verteidigungsminister Rumsfeld seinen im Irak tätigen Soldaten die Benutzung von Digitalkameras. Speziell Handies mit eingebauten Kameras werden nicht mehr geduldet. Wo es keine verstörende Folterbilder gibt, gibt es natürlich auch keine Folter!
- @
15:04:07
24.05.04
Die Hosen voll...
Krasses & Kurioses
Donald Rumpelfeld ärgert sich, weil er wegen der ewigen Folter-Nörgelei der Medien kaum mehr dazu kommt, seine ausserordentlich wichtige Arbeit zu erledigen. Präsi Pushy-Boy fozzelt: Damen-Slips auf'm Kopp! Ja gerne! Bei seiner heutigen Verkündigung einer "stringenten, erfolgreichen Irak-Politik" will er die endlose Reihe von Pleiten und Pannen stoppen und den dunklen Mächten mit einer gehörigen Protion Humor entgegen treten: Nach drei Jahren Neo-Konservationismus (neocons go4it!), läutet er mit lustigem Kopfschmuck die Phase der Pantycons ein! Wenn das nur nicht in die Hosen geht... Mehr dazu unter
www.fountainofbaloney.com
- @
14:51:02
Der nächste Einbruch kommt bestimmt
Netzleben
Knackerfactor berechnet anhand einfacher Angaben, wann der nächste Müdigkeitsanfall bevorsteht. Ergebnis meiner Tests: Stimmt genau!
Zwischen 14 und 15 Uhr lege ich künftig einen Power Nap ein.
Von Maggie - info@webwriting.ch @
10:46:09
2 Jahre für Kauf von Raubkopien
Gut zu wissen
Gegen die Hersteller von raubkopierten Audio-CDs geht die
Musikindustrie schon seit Jahren mit allen Mitteln vor. Neu ist, dass nun auch Käufer von Raubkopien scharf angegangen werden: Ein Grieche hat von einem Athener Gericht eine Haftstrafe von drei Monaten gefasst, weil er zwei gefälschte CDs kaufte. Hätte er sich beim Klauen von Originalen im CD-Shop erwischen lassen, wäre er weit besser gefahren...
- @
09:22:31
11.05.04
Die Freiheit den Mund aufzumachen
Gut zu wissen
Gedicht von Erich Fried, 1972
Entstanden als die USA den Vietnamesen die Vorzüge von Demokratie und Freiheit einprügeln wollten und die westlichen Demokratien im Kampf gegen den «Terrorismus von links» standen.
Die Freiheit den Mund aufzumachen
besteht auch dort
wo andere schreien:
Denen wird der Mund zugemacht!
Im Gegenteil
man muss nur eine Liste anlegen
was alles herauskommt
aus Mündern die angeblich zu sind
Erstens Schreie
zweitens am Anfang und
ganz am Ende
vielleicht sogar noch Proteste
Drittens Zähne
und viertens Blut und fünftens
Erbrochenes
und sechstens in vielen Fällen
Flüssigkeiten
die vorher eingeflößt wurden
durch Schläuche oder
durch Untertauchen des Kopfes
Man darf das nicht einseitig sehen
denn die Freiheit den Mund aufzumachen
ist gleiches Recht für alle
zum Beispiel auch für die Behörden
den verbissenen Mund
des Gefangenen aufzumachen
Was kommt da hinein?
Viel Wasser oder viel Öl
oder Stiefelabsätze
oder Kot und blutige Lappen
oder Urin
oder Sägemehl oder Erde
und heraus kommt dabei
wenn es gut geht
das freiwillige
Geständnis
Der Mund wird manchmal verletzt
nie die Freiheit den Mund aufzumachen
sie herrscht immer noch - so oder so -
in all unseren Ländern
Die Folterliste von US-Generalmajor Antonio TagubaInterner Bericht vom März 2004 im Zusammenhang mit den Gefangenen-Misshandlungen der US-Armee im Irak
Faustschläge, Ohrfeigen und Fußtritte gegen Gefangene; Springen auf ihre nackten Füße
Video-Filmen und Fotografieren nackter männlicher und weiblicher Gefangener
Zwangsweises Arrangieren von Gefangenen in verschiedenen sexuell eindeutigen Positionen um sie zu fotografieren
Gefangene wurden gezwungen sich auszuziehen und mussten mehrere Tage lang nackt bleiben
Männliche Gefangene wurden gezwungen Frauen-Unterwäsche zu tragen
Männliche Gefangene wurden gezwungen zu masturbieren während sie fotografiert und gefilmt wurden
Männliche nackte Gefangene wurden in einem Haufen übereinander gelegt, und dann wurde auf sie gesprungen
Ein nackter Gefangener wurde auf eine Schachtel gestellt, mit einem Sandsack auf seinem Kopf, und an seine Finger, Zehen und an seinen Penis wurden Drähte angebracht um Folter mit elektrischem Strom zu simulieren
Auf das Bein eines Gefangenen, dem vorgeworfen wurde einen 15-jährigen Mitgefangenen vergewaltigt zu haben, wurde geschrieben "Ich bin ein Vergewaltiger", dann wurde er nackt fotografiert
Einem nackten männlichen Gefangenen wurde eine Hundeleine oder ein Band um den Hals gelegt, dann posierte eine Soldatin für ein Foto
Ein männlicher Militärpolizist hatte Sex mit einer weiblichen Gefangenen
Militär-Wachhunde ohne Maulkorb wurden benutzt um Gefangene einzuschüchtern und zu verängstigen, in mindestens einem Fall wurde ein Gefangener gebissen und schwer verletzt
Tote irakische Gefangene wurden fotografiert
- @
14:29:23
10.05.04
Umkämpftes Kommunikations-Bizz
Bildung
Das schweizerische Ausbildungsinstitut für Kommunikation
SAWI und das schweizerische Public Relations Institut
SPRI starten im September 2004 den 2. dreijährigen Lehrgang zum Kommunikationsprofi. Die neue Kommunikations-
schule heisst
Polycom, was frei übersetzt soviel wie «Alles-Kommunikation» bedeutet und befindet sich in Dübendorf.
Trotz Ausbildungs-Nettokosten von 40'500 Franken ist die neue Kommuni-
katorenschmiede eine direkte Konkurrenz zum ebenfalls jungen
Kommunikationsstudiengang an der Zürcher Hochschule Winterthur. Die Polycom versucht mit grossem Praxisbezug durch in der Wirtschaft tätige Dozenten zu bestechen, ein Attribut, das der ZHWin auch anhaftet und in diesem Sektor wohl Pflicht ist, einerseits wegen der schnellen Veränderungen der technischen Aspekte der Kommunikation, andererseits wegen des Anspruchs der Kommunikationsbranche, immer das Neueste zu berichten.
Der Kommunikationslehrgang an der ZHWin ist herausgefordert. Die Parallelen der beiden Lehrgänge werden hoffentlich die Qualität der Kommunikation heben. In diesem Sinne ist die Polycom herzlich zu begrüssen auf dem Markt der Texte. Möge die Schweiz mit ihrer historischen Vermittlertradition zu neuen Höhenflugen in der Kommunikation ansetzen!
Text von
Jonas à Wengen, Student am IAM/ZHW
Von Maggie - info@webwriting.ch @
19:18:41
07.05.04
Gesundheitsvorsorge auf Ägyptisch
Krasses & Kurioses
Zu viel knutschen ist ungesund, meinen Ärzte und Politiker in der nordägyptischen Provinz Dakilija. Deshalb haben sie eine
Anti-Kuss-Kampagne gestartet.
Diese hat den Slogan «Ein Handschlag ist besser als ein Kuss mit Infektion». Die Lokalpolitiker wollen ihre Landsleute davon abhalten, sich ständig zur Be-
grüssung zu küssen und dabei Krankheitskeime auszutauschen, wie die ägyptische Tageszeitung
«Al-Gumhurija» berichtet.
Ausserhalb der Ehe küssen sich Ägypterinnen und Ägypter nur, wenn sie eng verwandt sind. Allerdings ist es unter weiblichen Freunden/Bekannten üblich, sich ausgiebig zur Begrüssung auf die Wangen zu küssen (aha!).
Auch viele Männer pflegen diese Gewohnheit. «Wenn weniger geküsst würde, müsste der Staat nicht jedes Jahr so viel Geld für die Subventionierung von Anti-
biotika ausgeben», appellieren die Beamten an ihre Bürgerinnen und Bürger.
Von Maggie - info@webwriting.ch @
15:11:06
06.05.04
Heaven can wait
Gut zu wissen

... denn jetzt gibts Hell,
Züri-Hell.
Das milde, feinperlige, schönschaumige Bier aus edlem Kantonalzürcher Hopfen, untergäriger Hefe und währschaftem Ribbelmais.
Mit ihm bestehen wir jeden Kontaktlinsenverträglich-
keitstest souverän. Unnn oach nach 'm wweisnöd-wwiävillttä Biär g'lllinged noch alli
Zungäbrächer.
Behaupten jedenfalls die Gründungs-Vereinsmitglieder von
ZÜRI-HELL. Da sag ich nur noch
aspirinha!
Von Maggie - info@webwriting.ch @
22:33:10

Aufgrund eines
Nagelpistolen-Unfalls landete der Bauarbeiter Isidro Mejia im Spital,
mit 6 Nägeln im Schädel.
Inzwischen sind alle rausoperiert und der Mann wieder okay.
Er hat jetzt wieder Platz, um beispielsweise die Nagelpistolen-Bedienungsanleitung auswendig zu lernen (harr-harr).
Gesehen bei
yahoo
Von Maggie - info@webwriting.ch @
18:39:24
04.05.04
Den Bogen überspannt...
Krasses & Kurioses
... haben 60 Spanner am einzigen FKK-Strand von Texas: Das extra für die "Gucke-Tour" gemietete Boot ist plötzlich umgekippt, als sich alle Passagiere miteinander auf die dem Strand zugewandte Seite begeben haben, um die Nudisten zu sehen. Dumm gelaufen. Bei uns lernen zum Glück schon die Kinder, wie Schaukeln funktionieren.
Gefunden bei
www.spiegel.de
- @
00:56:45
03.05.04
Sparschwein besucht Fachhochschulen
Bildung
Höhere Studiengebühren und Vollkosten bei Weiterbildung
Für einmal fordert ein Bildungssektor nicht bloss mehr Staatsgeld, sondern sucht drohende Finan-
zierungslücken selbst aufzufüllen. Via Masterplan wollen Bund und Kantone bei den Fachhochschulen bis 2007 total 450 Millionen sparen, indem sie die Studiengebühren bis 300 Franken erhöhen und Sub-
ventionen für Zusatzangebote streichen. So sollen Mehrkosten für Forschung und Bologna-Reform aufgefangen werden.
Mehr in der NZZ vom letzten Wochenende >>
Von Maggie - info@webwriting.ch @
20:14:53
01.05.04
Situations-Zynismus bei Google
Netzleben
Das zufällige Zusammenmischen von Meldungen bei
Google-News treibt manchmal merkwürdige Blüten: Die erste Meldung verweist auf Fotos, auf denen britische Soldaten den «befreiten» Irakern mit brachial-urinalen Mitteln die Vorzüge der Demokratie näher bringen. Der folgende News-Beitrag berichtet vom Wunsch des US-Aussenministers nach mehr britischen Soldaten...
- @
11:22:08