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29.01.04

Herzlichen Glückwunsch! 
Kraft durch DDRRoger, ich gratuliere dir von
Herzen zum Geburtstag.
Hier ein kleines Geschenk:

Ostblog auf'm Nullserver

Denn alles Gute kommt von Links.

Hoffe, du hast viel Freude dran.
Vergnügliche Entdeckungsreisen
durch die DDR!

Deine
Lebensabschnittsbevollmächtigte,
Genossin M.S. aus Z.

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27.01.04

Blogging in Davos 
Blogs sind inzwischen derart verbreitet, dass sie gar Einzug ins WEF Davos fanden. WEF-Gegner protestierten diesmal nicht vor den Toren, sondern von innen - bloggenderweise. Derweil erörterten prominente Gäste das Thema
Will Mainstream Media Co-opt Blogs and the Internet?
Der umständlich formulierte Titel ist reine Augenwischerei. In Wahrheit beschäftigt längst eine andere Frage die etablierten Medien: Erobern Blogger das Terrain der Journalisten? Die Diskussion geht weiter, leider vorwiegend auf Englisch:
Press Think von Jay Rosen, NYU
Whiskey Bar von Billmon
Rebecca McKinnon
Joi Ito's Blog

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25.01.04

Kreativität statt Zahlenfresser 
chichi
Der Macintosh ist 20!

Personal Computer gibt es seit Anfang der 70er Jahre. Wirklich persönlich wurden sie jedoch erst 1984, genauer: am 24. Januar 1984. Damals brachte Apple mit dem Macintosh einen Computer auf den Markt, der alles tat, um nur nicht für einen solchen gehalten zu werden. Zu dieser Zeit waren Computer fest in den Händen von Programmierern und Ingenieuren und taten vor allem eines: rechnen. Der Mac war der Gegenentwurf.
Auf der Apple-Website ist der legendäre Werbespot zu sehen, der die Ankunft des genialen Würfels mit einem Paukenschlag ankündigte. Analysen des Werbespots und Hintergrundinfos zu diesem wegweisenden Ereignis unter: The Making of a Legend, The "1984" Macintosh Ad (Analyse von Sarah Stein), Apple's 1984 (Analyse von Ted Friedman)

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24.01.04

Besuch der alten Tante 
Ich habe Besuch. Eine alte Bekannte. Sie heisst Depri.
Wenn sie bei mir wohnt, spielt sich Folgendes ab:
  • Ich wache auf mit rasendem Puls. Depri schreit: "Du musst heute dieses, jenes und anderes. DRINGENDST!"
  • Ich (in Panik): Oh Gott, ich weiss. Aber wo soll ich anfangen? Ich pack's nicht, bin todmüde."
  • Depri liegt mir in den Ohren: "Du bringst einfach gar nix auf die Reihe, du Niete! Schau dich mal an: Vergammelst, starrst dämlich an Wände und Bildschirme."
  • Abends um zehn: Ein weiterer Grautag ist zu Ende. Von zwölf Aufgaben meiner Tagesliste habe ich eine Halbe erledigt - höchstens. Dafür 3 Stunden telefoniert, 8 Fingernägel gefeilt, 2 Hühneraugen geraspelt, 3 Mitesser ausgedrückt, 7 dl Rotwein gekippt, 12 Zigis geraucht. Fühle mich mies. Mir graut vor Morgen, vor dem Aufwachen mit Puls 120.

  • depression

    @

    22.01.04

    Freut euch des Webens! 
    Die Schweizer sind Spitze im "Internetten". Dies belegen aktuelle Studien und Vergleiche mit anderen europäischen Ländern:
  • 63,2 Prozent der Schweizer Bevölkerung ab 14 Jahren nutzen derzeit das Internet (England: 51,3%, Spanien: 29,7%)
  • Davon 51,3 % täglich (Frankreich: 48,1%, Portugal: 10%)
  • Quellen
    Pan European Internet Survey 2004
    Internet Nutzungs-Studien der WEMF
    Reichweite

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    21.01.04

    Parkverbot 
    Das Parken von sinnlosen Mitteilungen ist auf dieser Website während der aufgeführten Zeiten strengstens verboten!

    Tafel

    Apropos Mitteilungen: Überlegter, stilistisch wohlgeformter Ausdruck hebt nicht nur auf Webseiten das Kommunikations-Niveau (überlegt bedeutet, wenn der Kopf oben ist):

    Schlagbaum

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    Sprüche, die anmachen 
    "Glaubst Du an Liebe auf den ersten Blick - oder soll ich nochmal reinkommen?"
    "Wenn ich Sie jetzt um Sex bitten würde - wäre Ihre Antwort die gleiche, die Sie auf diese Frage geben?"
    "Ich bin neu in der Stadt. Könntest Du mir den Weg zu Deiner Wohnung zeigen?"
    www.maennerseiten.de - unentbehrlich für echte Kerle! Vom Ausreden- über den Liebesbrief-Generator bis hin zum ultimativen Männer-Blog und zu Flirtsprüchen für alle Lagen. Da weiss man als mann: Du bist nicht alleine!

    Männer

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    19.01.04

    Microsoft gegen Mike Rowe Soft 
    Wer ist der weichste im ganzen Land? Winzig-weich Microsoft oder Schüler Mike Rowe, der seine Website www.mikerowesoft.com nennt? Der 17-Jährige sieht sich jedenfalls seit letztem November mit den Star-Anwälten von Smart & Biggar konfrontiert, welche ihm 10 Dollar für die Abtretung des Domain-Namens an den Software-Giganten bieten. Rowe hingegen positioniert die Abfindung eher im Bereich von 10'000 Dollar... Wie wird der Kampf um die phonetischen Feinheiten wohl ausgehen?

    winzig-weich

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    Gestatten? Ich bin Ihr Blindtext. 

    Guten Tag! Ich wollte Ihnen nur sagen, dass ich hier stehe. Und zwar für Sie! Wer ich bin? Ich bin der Blindtext, der gerade für Sie einspringt, weil Sie wohl noch keine Zeit hatten sich zu finden. Aber seien Sie gelassen, Ihr Umfeld ist ja noch in Arbeit und deswegen brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen. Sobald Ihre Maske fertig ist, platzieren wir Sie hier und ich kann endlich wieder dorthin zurück, wo ich hingehöre: In eine unfertige Website.

    Ich bin Blindtext. Von Geburt an. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, was das bedeutet: Man macht keinen Sinn. Man wirkt aus dem Zusammenhang gerissen. Oft wird man gar nicht erst gelesen. Aber bin ich deshalb ein schlechter Text? Ich weiss, dass ich nie die Chance haben werde, im Stern zu erscheinen. Aber bin ich darum weniger wichtig? Ich bin blind! Aber ich bin gerne Text. Und sollten Sie mich jetzt tatsächlich zu Ende lesen, dann habe ich etwas geschafft, was den wenigsten "normalen" Texten gelingt.

    Dies und mehr zu zu finden auf blindtexte.org.

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    So sehen Farbenblinde 
    Auf der Website www.vischeck.com lässt sich nachvollziehen oder zumindest erahnen, wie Farbenblinde sehen. Dazu kann man einzelne Bilder oder ganze Web-Seiten mit verschiedenen Simulations-Tools unter die Lupe nehmen.

    Erde normalErde rot-grünErde rot-grün

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    17.01.04

    Liebe auf den ersten Klick ... 
    ... ist es zwar nicht mehr, aber es bleibt spannend.
    Zu erfahren an Internet-Expo und iex-Konferenz vom 4.-6. Februar.


    Internet ExpoInternet ExpoInternet ExpoInternet Expo

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    Januarloch 
    januarloch

    bei Stiller Has
    s het löcher i de strasse, s het löcher i de schue
    überall si numä löcher u niemer tuet se zue ...
    dür ds januarloch isch öpper bis töif i früelig gheit
    dört het er depressione gschobe, wills im mai no schneit


    bei den Depressiven Zellen
  • Quälen Sie sich durch die unübersichtliche Navigation
  • Verzweifeln Sie an an grottenschlechten Layouts
  • Jammern Sie über erbärmliche Texte
  • Finden Sie hier, was Sie noch nie gesucht haben.


  • @

    16.01.04

    Wikipedia 
    Immer eine "Reise" wert, wenn man Infos sucht: Die deutschsprachige Wikipedia. An der allgemeinen und frei verfügbaren Enzyklopädie können alle als Autorin oder Redaktor mitarbeiten und das eigene Wissen beisteuern. Dass dies - aller Bedenken zum Trotz - gut kommt, zeigt die Qualität der über 45'000 Beiträge.

    Wikipedia

    @

    Die schreckliche deutsche Sprache 
    «Es gibt ganz gewiss keine andere Sprache, die so unordentlich und systemlos daher kommt und dermassen jedem Zugriff entschlüpft. Aufs Hilfloseste wird man in ihr hin und her geschwemmt, und wenn man glaubt, man habe endlich eine Regel zu fassen bekommen, die im tosenden Aufruhr der zehn Wortarten festen Boden zum Verschnaufen verspricht, blättert man um und liest: "Der Lernende merke sich die folgenden Ausnahmen." Man überfliegt die Liste und stellt fest, dass es mehr Ausnahmen als Beispiele für diese Regel gibt.». Mark Twain in «Mark Twain on the Awful German Language» von 1897. Deutsche Übersetzung, ergänzt von Michael Schneider. Liegt's am Yankee oder wirklich an der Sprache?

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    Virtuelle Schönheit 
    Was macht ein schönes Gesicht aus? Worin unterscheiden sich attraktive Gesichter von weniger attraktiven? Anworten auf diese wichtigen Fragen bietet die Website www.beautycheck.de. Sie fasst die Resultate einer empirischen Untersuchung zusammen und zeigt «gemorphte» Gesichter, welche Computer und Psychologen der Universität Regensburg so optimiert haben, dass sie von möglichst vielen Menschen als möglichst (un-)attraktiv empfunden werden.

    Frau sexyFrau unsexy

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    14.01.04

    Einer ist immer der Arsch 
    Wenn gerade Biologie und Körperkontakt Thema sind:
    The End

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    Rhythmisch wiederholtes Beknabbern 
    Wissenschaft Online hat für alle, die in Biologie nicht aufgepasst haben, das Lexikon der Biologie im Januar kostenlos freigeschaltet. Wenn man in der Schule allerdings schon so interessante Themen wie Beißkuss oder Körperkontakt behandelt hätte, dann hätten wir auch damals schon besser aufgepasst:
    «Beim Beißkuß handelt es sich wahrscheinlich um ein Verhaltenselement, das aus dem Funktionskreis der Aggression stammt und vor allem im Sexualverhalten von Erwachsenen eine neue Funktion erfüllt. -- Von der Intentionsbewegung des spielerischen Zubeißens leitet sich das Spielgesicht ab.»

    Der Körperkontakt

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    13.01.04

    Teile mit Weile 
    Eine Gruppe von Politikwissenschaftlern hat mit mathematischen Methoden ein Rezept für das gerechte Teilen eines Kuchens entwickelt. Eine entscheidende Rolle spielt dabei ein Schiedsrichter, der den Kuchen unter Berücksichtigung etwaiger Präferenzen der maximal drei Teilnehmer zerschneidet. Sollte sich danach immer noch jemand benachteiligt fühlen, verteilt der Schiedsrichter die Reststücke so, dass die empfundenen Ungerechtigkeiten ausgeglichen werden. Im Extremfall können sich die Teilnehmer auch mit Geld gegenseitig abfinden. Genaueres unter www.wissenschaft.de.

    Der gerechte Kuchen

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    Spam ohne Ende 
    Die Filter von Cleanmail erkannten zum Jahresende 68,7 Prozent aller kon- trollierten E-Mails als unerwünschte Werbung. «Weitere 0,33% aller E-Mails enthielten ein virenverseuchtes Attachment», teilte Cleanmail kürzlich in einem Communiqué mit. Bei den herausgefilterten Spam-Mails sei das «Paris Hilton Sex Video» mit fast 25% an oberster Stelle gestanden. Dahinter folgten die üblichen Penisverlängerungen, Festhypotheken- und Porno-Mails. «Vermehrt treten nun auch E-Mails auf, die vorgeben von legitimen Anbietern zu sein (z.B. eBay oder Amazon.com), in Wirklichkeit aber in betrügerischer Absicht Kreditkartendaten und andere persönliche Informationen zu sammeln versuchen», heisst es in der Mitteilung weiter.

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    12.01.04

    Re-Evolution? 
    Evolution

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    10.01.04

    Winzig-weicher Springbock 

    ipod + Balmer = Balmpod

    Apple's iPod TV Spots
    + Jumping Balmer (original!)
    = MS Balmer's iHop

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    08.01.04

    Nie wieder Ground Zero 
    Die neue Generation Twin Towers ist jetzt lieferbar,
    konzipiert von Schweizer Star-Architekten.



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    06.01.04

    Bob Dylan in der DDR 
    Andrea Witte gibt auf www.andreawitte.de/ddr/ Einblick ins sozialistische Design. Die "DDR Gebrauchsanweisungen und andere Druckerzeugnisse" sind eine wahre Fundgrube für Nostalgiker.

    DDR-Bügeleisen         FDJ-Liedersommer

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    Wie Bakterien schwimmen 
    Das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg führt in seinem Mikrobiologischen Garten durch die Welt der Mikro-Organismen. Mikroben in der Küche, Magische Mikrobenkugeln und Bakterien auf der Haut sind Beispiele für die vielen spannenden Themenbereiche.

    Mikroben in der Küche Bakterien auf der Haut
    10'000 Bakterien passen locker auf einen Quadratzentimeter Haut.

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    05.01.04

    Wir basteln einen Fröbelstern aus Papier! 
    Die Festtage sind zu Ende. Zurück im Alltag sind wir wieder mit den ernsten Dingen des Lebens konfrontiert. Beispielsweise mit dem Falten eines Papier-Portmonees oder - etwas einfacher - einer Papiertaube. Jürgen Köller hat die benötigten Anleitungen und allerlei Wissenswertes über mathematische Basteleien zusammen getragen.

    Der Fröbelstern         Der Teufelsknoten

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